Macht zu viel Fernsehen unfruchtbar?

Dienstag, 12. Februar 2013

Man ahnte es schon, aber nun ist es auch wissenschaftlich belegt worden: Fernsehen macht träge, und dies bezieht sich auf alle körperlichen Aktivitäten und Vorgänge. Ein TV Konsum von „nur“ 20 Stunden pro Woche reduziert bereits die Spermienproduktion so beträchtlich, dass es mit dem erwünschten Nachwuchs oft nicht mehr klappt. Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen körperlicher Untätigkeit, und die ist mit Sicherheit gegeben, wenn jemand sich über Stunden damit „beschäftigt“, den Fernbedienungsknopf zu drücken und die Chips zum Mund zu führen, und dem Rückgang der Spermienzahl.

Kann zu viel Fernsehen Unfruchtbarkeit verursachen?

Kann zu viel Fernsehen Unfruchtbarkeit verursachen? Bildquelle: © Dan Race / Fotolia.com

Ein Gegenmittel: Sport

Wer dies mit Unglauben betrachtet, kann sich bei den Ergebnissen einer US Studie den Beweis abholen. Es wurde nachgewiesen, dass sportlich hochaktive Männer eine um 73 % Prozent höhere Spermienkonzentration im Ejakulat aufweisen als die „Kollegen“, die den Fernsehkonsum als Freizeitbestätigung präferieren. Die Lösung, um mithalten zu können, lautet darum ganz klar: herunter von der Couch und ab auf die Joggingpiste oder in den Kraftraum.

Die Welt teilt sich in zwei Gruppen

Da man fast schon von einem Trend sprechen kann, der besagt, dass „Fernsehen verblödet“ und dieses darum von einigen Menschen bewusst nicht genutzt wird, kann man auch in diesem Zusammenhang von einer sich immer weiter auftuenden Schere sprechen. Auf der einen Seite befinden sich die fitten ernährungs- und leistungsbezogenen Sportiven, die eben auch in punkto Zeugungsfähigkeit mehr „bringen“, auf der anderen Seite die Kohlehydratgräber, die ihre besten (Mannes)Jahre stumm vor dem TV verbringen. Ist das Evolution? Denn es dürfte klar sein, wem die Damen den Vorzug geben – dem stummen Dicken oder dem vielseitig interessierten Durchtrainierten. Die gute Nachricht: Man kann hier leicht von einem Lager ins andere wechseln.