Das Fernsehen der Zukunft mit 3D-Geräten

Mittwoch, 22. Juni 2011

In diversen Kinos kann man bereits Filme in dreidimensionaler Optik sehen. Dafür ist das Aufsetzen einer bestimmten 3D-Brille notwendig. Seit Jahren forschen die Techniker an der Umsetzung dieser Technologie auf das reguläre TV-Gerät. Mit Erfolg. Inzwischen gibt es einige TV-Modelle auf dem Markt, die 3D-Filme ins Wohnzimmer bringen.

Bisher gab es zwar schon 3D-Filme, die von diversen Fernsehsendern ausgestrahlt wurden, jedoch musste auch hier immer eine spezielle Brille getragen werden, um die Tiefe der Bilder zu erkennen. Diese Brillen hatten jedoch den Nachteil, dass die Filme oft verwackelt oder auch unscharf wirkten. Mit den neuartigen 3D-Fernsehgeräten ziehen auch andere Brillen mit ins Wohnzimmer ein. Diese Brillen kommunizieren per Infrarot Signal mit dem Fernseher und bewirken so ein wesentlich besseres 3D-Erlebnis. Die Bilder erscheinen derart plastisch, dass man das Gefühl hat, sich inmitten des Geschehens zu befinden. Diese speziellen TV-Geräte gibt es bereits von den renommierten und bekannten Herstellern. 3D Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 32 Zoll sind ab etwa 600 Euro zu haben. Nach oben hin gibt es kaum eine Grenze. Je nach Größe des Bildschirms steigt natürlich auch der Preis. Umso breiter der Fernseher, desto fantastischer kommen auch die 3D-Bilder zur Geltung. In Verbindung mit einer guten Audio- oder Heimkinoanlage kommt das Filmerlebnis sogar dem Kinobesuch recht nahe.

Durch den hohen Preis schrecken viele Verbraucher noch vor einem Kauf eines 3D-Gerätes zurück. Sollten Sie jedoch sowieso den Kauf eines neuen Fernsehers in Erwägung ziehen, und um die 1000 Euro ausgeben können, so sollte man über den Erwerb eines 3D-Modells nachdenken, da dies auch das Fernsehen der Zukunft bedeutet.

Kritische Stimmen bemerken jedoch, dass das Sehvergnügen für die Träger einer regulären Brille getrübt werden kann, da das Tragen einer zusätzlichen 3D-Brille lästig sein kann und nicht wirklich zu einem guten 3D-Erlebnis führen kann. Des Weiteren muss hinterfragt werden, ob die Technik bereits ausgereift ist, und man nicht doch besser ein wenig mit dem Kauf warten sollte. Dann dürften auch aufgetretene „Kinderkrankheiten“ der Geräte beseitigt und das Problem der Brillenträger gelöst sein.