Beamer und Fernseher im direkten Vergleich

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Die Bildqualität von Fernsehgeräten hat sich in den vergangenen Jahren stark weiter entwickelt, und auch größere Geräte sind erschwinglicher geworden. Jedoch sind auch Beamer inzwischen technisch ausgereift und stellen eine in der Anschaffung kostengünstige Alternative dar, um große, scharfe Bilder ins Wohnzimmer zu bekommen. Bei Qualität, Leistungsumfang und Kosten gibt es Unterschiede zwischen den beiden Lösungen.

Bildgröße und -qualität

Wenn man Fersehbilder oder Spiele von der Playstation mit einem Beamer an die Wand projiziert, braucht man eine ausreichend große, weiße Projektionsfläche, und der Raum darf nicht zu hell sein. Bei regelmäßiger Nutzung in einem bestimmten Zimmer ist daher neben einer Deckenmontage und Kabelverlegung eventuell auch für Verdunklingsmöglichkeiten zu sorgen. Auch ein Beamer liefert hohe Bildauflösungen, und zudem die Möglichkeit, verschiedene Auflösungen zu wählen. Das Bild erreicht allerdings niemals die detaillierte Schärfe und Brillianz eines Fernsehbildschirms. Dafür ist mit einem Beamer eine beindruckende Bildgröße realisierbar: Eine Bilddiagonale von über zwei Metern ist in einer normal großen Wohnung problemlos möglich – das schafft kein teurer Fernseher. Da man ein größeres Bild immer auch aus einem größeren Abstand betrachten sollte, fällt der Unterschied in der Bildschärfe praktisch nicht ins Gewicht.

Preis und Leistung

In der Anschaffung ist ein Beamer deutlich günstiger als ein Fernseher. Mit HDMI-Eingängen kann das Gerät leicht an Spielkonsolen, Fernsehreceiver oder Computer angeschlossen werden und wird im Normalfall problemlos automatisch erkannt. Auch die Bedienung ist einfach. Allerdings hat ein Beamer zum Fernsehen keinen eigenen Empfänger, und der Sound aus den integrierten Lautsprechern ist mäßig. Vielnutzer, die lange Game Sessions machen oder das Fernsehen ständig flimmern lassen, müssen nach 4000 bis 5000 Betriebsstunden eine neue Beamer-Lampe für über 100 Euro anschaffen. Wirklich kostengünstiger ist ein Beamer also nur bei mäßiger Nutzung.